FACHBEITRAG · PRODUKTIVITÄTSANALYSE
Wie misst man Verlustzeiten in der Produktion
Verlustzeiten sind der größte Hebel für Produktivitätssteigerung – aber nur, wenn sie bekannt und quantifiziert sind. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie Verlustzeiten systematisch erfassen und welche Methoden sich dafür eignen.
Technische, organisatorische, materialbedingte und personenbezogene Ursachen werden getrennt erfasst, statt in einer pauschalen Verlustquote zu verschwinden.
Zeitstudien eignen sich für kurze wiederholbare Abläufe; Multimomentstudien für verteilte Tätigkeiten, mehrere Arbeitsplätze und längere Beobachtungsräume.
Aus Anteil, Ursache und Beeinflussbarkeit entsteht eine priorisierte Maßnahmenliste mit Verantwortlichkeit und Wirksamkeitskontrolle.
PRODUKTIVITÄT
Verlustzeiten in der Produktion sichtbar und messbar machen
Verlustzeiten werden erst steuerbar, wenn Ursache, Häufigkeit und Anteil getrennt erfasst werden. Pauschale Schätzungen zeigen weder Priorität noch wirtschaftlichen Hebel.
- Warten und Unterbrechungen
- Material, Freigaben, Informationen und ungeplante Störungen verursachen messbare Stillstands- und Warteanteile.
- Wege, Suchen und Rüsten
- Ungünstige Bereitstellung, fehlende Standards und lange Wechselzeiten binden produktive Kapazität.
- Methode passend wählen
- Zeitstudien eignen sich für kurze wiederholbare Abläufe; Multimomentstudien für verteilte Tätigkeiten und längere Zeiträume.
- Ursache vor Maßnahme
- Verlustanteil, Ursache und Beeinflussbarkeit werden gemeinsam bewertet und in priorisierte Maßnahmen übersetzt.
Die geeignete Messmethode wird in einer Produktivitätsanalyse, Zeitstudie oder Multimomentstudie aus der Fragestellung abgeleitet.
Situation unverbindlich prüfen lassen
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