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FACHBEITRAG · ZEITWIRTSCHAFT

Was ist der Unterschied zwischen Planzeit und Vorgabezeit

Planzeit und Vorgabezeit werden häufig synonym verwendet – bezeichnen aber unterschiedliche Dinge. Dieser Beitrag erklärt den Unterschied und warum die Verwechslung zu Fehlentscheidungen führt.

Planzeiten werden aus Einflussgrößen, Vergleichsdaten oder Zeitbausteinen für zukünftige und variantenreiche Abläufe abgeleitet.

Vorgabezeiten beziehen sich auf eine festgelegte Arbeitsmethode unter definierten Bedingungen und benötigen eine nachvollziehbare Ermittlungsbasis.

Für neue Produkte ist die Planzeit oft zweckmäßig; für stabile reale Abläufe und verbindliche Soll-Ist-Vergleiche ist die geprüfte Vorgabezeit geeigneter.

ZEITWIRTSCHAFT

Planzeit und Vorgabezeit klar unterscheiden

Planzeiten dienen häufig der Planung oder Vorkalkulation. Vorgabezeiten beziehen sich auf einen definierten Arbeitsablauf und werden als verbindliche Bezugsgröße für Steuerung und Vergleich verwendet.

Planzeit für frühe Planung
Planzeiten werden aus Einflussgrößen, Vergleichsdaten oder Zeitbausteinen für zukünftige oder variantenreiche Abläufe abgeleitet.
Vorgabezeit für reale Abläufe
Vorgabezeiten beschreiben den Zeitbedarf einer festgelegten Arbeitsmethode unter definierten Bedingungen.
Modell versus Messbasis
Die Qualität einer Planzeit hängt vom Modell ab; eine Vorgabezeit braucht eine prüfbare Ermittlungs- oder Messbasis.
Gültigkeit dokumentieren
Bezugsmenge, Arbeitsmethode, Zuschläge und Einsatzgrenzen müssen für beide Zeitarten eindeutig festgehalten werden.

Die passende Zeitart wird in der Planzeitermittlung, Kalkulation und operativen Steuerung bewusst gewählt.

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Andreas Oschatz

Oschatz Consulting GmbH

Unternehmensberater für Produktivität, Zeitwirtschaft und Prozessverbesserung

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  • Direkter Kontakt: +49 172 745 94 48
Standorte:Königsbach-Stein und Berlin

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