FACHBEITRAG · ZEITWIRTSCHAFT
Wie lange dauert eine REFA-Zeitstudie
Die Dauer einer REFA-Zeitstudie hängt von Umfang, Ablaufkomplexität und Zielsetzung ab. Dieser Beitrag erklärt, welche Phasen eine Zeitstudie durchläuft und wie lange Sie realistisch einplanen sollten.
Ein stabiler, wiederholbarer Ablauf lässt sich schneller belastbar erfassen als ein variantenreicher Prozess über mehrere Schichten.
Nach Zielklärung und Ablaufaufnahme folgen repräsentative Messungen, Auswertung, Plausibilisierung und Ergebnisfreigabe.
Kurz gesagt: Wenn Sie belastbare Zeitwerte für Kalkulation, Personalbedarf oder Kapazitätsplanung benötigen, ist eine Zeitstudie geeignet. Wenn Sie die Verteilung von Tätigkeiten und Verlustzeiten über mehrere Bereiche untersuchen möchten, ist eine Multimomentstudie passender.
ZEITSTUDIEN
Wovon die Dauer einer REFA-Zeitstudie abhängt
Die Dauer richtet sich nach Umfang und Streuung des Prozesses. Ein stabiler, wiederholbarer Ablauf ist schneller belastbar zu erfassen als ein variantenreicher Prozess über mehrere Schichten.
- Ablauf und Messumfang
- Zahl und Länge der Ablaufabschnitte sowie die erforderlichen Wiederholungen bestimmen die Beobachtungszeit.
- Streuung und Störungen
- Schwankende Einzelzeiten und Störanteile erfordern mehr Beobachtungen für belastbare Ergebnisse.
- Varianten und Schichten
- Produktmix, Losgrößen und Schichtunterschiede müssen repräsentativ berücksichtigt werden.
- Prüfung und Freigabe
- Auswertung, Plausibilisierung, Dokumentation und Ergebnisabstimmung sind feste Projektbestandteile.
Der notwendige Messumfang wird in einer professionellen REFA-Zeitstudie, nicht nach einer pauschalen Tageszahl festgelegt.
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